
SPD-Bildungssprecher Pfaffmann: Klassenstärken werden nicht verringert - Keine Verbesserungen spürbar
Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans-Ulrich Pfaffmann bedauert, dass es auch im kommenden Schuljahr keine spürbaren Verbesserungen an Bayerns Schulen geben wird. Dies wurde bei der heutigen Pressekonferenz von Kultusminister Schneider deutlich. Es bleibe bei dem hohen Niveau der durchschnittlichen Klassenstärken an den Gymnasien und Realschulen, weil sich lediglich die Schülerzuwachsraten ein wenig abmildern, so der Bildungspolitiker. „Wir stellen fest, dass die CSU nun ihre Wahlversprechen bereits vor der Wahl bricht. Von einer Entlastung und einer guten Startposition kann keine Rede sein", erklärt Pfaffmann.
Auch im Hinblick auf die so nötigen Ganztagsschulen bleibe alles beim Alten. Bei den Gymnasien, Realschulen und Grundschulen gebe es kein Plus, allein bei den Hauptschulen, die im übrigen in den letzten vier Jahren 50.000 Schülerinnen und Schüler verloren hätten, gebe es ein nennenswertes Angebot.
Pfaffmann: „Von der CSU ist keine echte Verbesserung zu erwarten, von der SPD hingegen schon: In den ersten 100 Tagen in Regierungsverantwortung werden wir im Bildungsbereich folgende Dinge anpacken: