
"KZ-Vergleiche sind zum Glück nun einmal inakzeptabel, generell und für jeden; deswegen musste der Nockherberg-Fastenprediger Michael Lerchenberg gehen", erklärt SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher zu dessen Rücktritt von der Rolle. Eine unbedachte, nicht hinnehmbare Äußerung dieser Dimension reiche aus, um mit einer insgesamt sehr guten Rede ins politisch-gesellschaftliche Abseits zu geraten. "Für Michael Lerchenberg finde ich das sehr, sehr schade, weil ich ihn als Darsteller wie als Dramaturg sehr schätze."
"Doch unbenommen von der jetzigen Entscheidung bleiben seine jahrzehntelangen herausragenden Leistungen als Autor und Schauspieler auf dem Nockherberg legendär und unvergesslich, besonders auch seine Darstellerleistung als Stoiber-Double", stellt Rinderspacher fest. "Auf jeden Fall werde ich im Sommer zu den Luisenburg-Festspielen nach Wunsiedel fahren, wo er Intendant ist, und mir eine seiner Inszenierungen ansehen."
(05.03.2010)