
Keiner darf verloren gehen. Das bildungspolitische Konzept der BayernSPD-Landtagsfraktion
Grund 1:

Leistungs- und Auslesedruck verhindern eine individuelle Förderung der Schüler
Bayerns Schulsystem sortiert und es sortiert aus. Wer nicht mitkommt, kommt eben weg. Sitzen bleiben und Schüler ohne Abschluss sind ebenso die Folge wie zu wenige hohe, zukunftsfähige Bildungsabschlüsse.
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Grund 2:
Die Zahl der Klassen mit über 30 Schülern hat sich in den letzten Jahren verdreifacht
Bayerns Schulklassen werden immer größer. Das belastet Schüler und Lehrer, senkt die Unterrichtsqualität und beschädigt Lern- und Lebenschancen. Die staatliche Einstellungspolitik hat erst arbeitslose Lehrer produziert, und mittlerweile fehlt der Lehrernachwuchs.
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Grund 3:
Bildungsungerechtigkeit und soziale Herkunft prägen die gesamte Schulkarriere
Nicht die Fähigkeiten eines Kindes entscheiden über seine Schulkarriere, sondern seine soziale Herkunft. Bildung und Bildungsmangel werden in Bayern "vererbt". Zugleich ist die Bevölkerung in vielen Teilen Bayerns unterversorgt, was weiterführende Schulen angeht.
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Grund 4:
Das zentralisierte Schulwesen verhindert eigenständige Schulkonzepte vor Ort
Schule in Bayern wird zu sehr von oben dirigiert und kontrolliert. Freiräume und Ressourcen für eigene, lokal zugeschnittene Akzente fehlen. Viel Initiative vor Ort wird gegängelt und durch zu straffe Vorgaben abgewürgt.
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Grund 5:
Bildung ist mehr als Schule. Lebenslanges Lernen wird immer wichtiger
Kein Schulabschluss reicht heute noch für ein ganzes Berufsleben aus. Bildung und Fortbildung müssen auch nach der Schule weitergehen. Dies wird in Bayern vernachlässigt, öffentliche Mittel für Volkshochschulen und Erwachsenenbildung wurden zurückgefahren.
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Grund 6:
Frühkindliche Bildung wird in Bayern vernachlässigt
Jahre an Bildungszeit, gerade im wichtigen vorschulischen Alter, gehen in Bayern ungenutzt verloren, weil Betreuungs- und Bildungsangebote ebenso fehlen wie die finanziellen Mittel für die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans, der Grundlage für eine frühkindliche, kindgerechte Bildung in Krippen und Kindergärten sein könnte.
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Grund 7:
Bildung wird immer stärker vom Geldbeutel der Eltern abhängig
Die Kostenfreiheit von Lernmitteln und Schulbesuch sind in Bayern immer weiter ausgehöhlt worden. Eltern zahlen immer mehr für die schulische Ausbildung ihrer Kinder, vor allem für Arbeitsmittel, Fahrten und Versorgung. Zugleich explodieren die Ausgaben für Nachhilfe.
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Grund 8:
Schulfinanzierung belastet die Kommunen immer mehr
Die Staatsregierung entzieht sich immer mehr ihrer Pflicht zur Bildungsfinanzierung. Die Kommunen müssen bei Personal, Schulsozialarbeit, Schulsanierung und Ganztagsbetreuung immer neue Lasten schultern. Das Konnexitätsprinzip erweist sich als Mogelpackung.
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Grund 9:
Der Anteil der bayerischen Bildungsausgaben gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagniert seit 20 Jahren
Während national wie international die Bildungsinvestitionen steigen, stagnieren sie in Bayern. 2 Prozent des BIP sind im Vergleich mit den erfolgreichen Bildungsländern zu wenig. In Bayern fehlt jährlich 1 Milliarde Euro in der staatlichen Bildungsfinanzierung.
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Grund 10:
Europa und die Globalisierung machen eine optimale Ausbildung immer wichtiger
Der Arbeitsmarkt gerade in den Hochlohnländern Europas wird immer anspruchsvoller. Nur gut qualifizierte Arbeitnehmer werden hier in Zukunft noch gute Chancen haben. In Bayern liegen die höheren und hohen Bildungsabschlüsse weit unter dem Durchschnitt.
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Links zum Thema
Keiner darf verloren gehen.
Unsere Argumente
10 Gründe für eine neue Bildungskultur in Bayern
Unsere Vorschläge
10 Gründe für eine neue Bildungskultur in Bayern

Die Bildung der Kinder darf nicht
vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
Keiner darf verloren gehen!
Bildungspolitischer Flyer der SPD-Landtagsfraktion (PDF)