
SPD-Bildungssprecher Pfaffmann fordert angesichts von Überschüssen an einigen Schulen die Abschaffung
Der SPD-Bildungspolitiker Hans-Ulrich Pfaffmann fordert erneut die Abschaffung des Büchergeldes an den bayerischen Schulen. Es sei nicht nur sozial ungerecht, inzwischen stelle sich zudem heraus, dass einige Schulen mehr einnehmen als sie für die Beschaffung der Schulbücher ausgeben müssen. "Es zeigt sich wieder, was für eine sinnlose Aktion das Büchergeld ist", stellt der Bildungspolitiker fest. Auf jeden Fall müsse die Staatsregierung demnächst im Bildungsausschuss des Landtags einen aktuellen Bericht über das Büchergeld abgeben.
Sollte sich die Staatsregierung beharrlich weigern, das unsoziale Büchergeld abzuschaffen, fordert Pfaffmann, dass eventuelle Überschüsse zumindest für Kopien und anderen Sachbedarf verwendet werden sollten. "Wenn die Mehrheit unserem Vorschlag der Abschaffung des Büchergeldes schon nicht folgen will, sollte sie wenigstens dafür sorgen, dass das Geld für Schulbedarf verwendet werden kann und so den Schülerinnen und Schülern zugute kommt."
(04.01.2007)