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Kleinere Klassen sofort und nicht irgendwann

Abgeordnete2005/Pfaffmann_Hans_Ulrich.jpg SPD-Bildungssprecher Pfaffmann: CSU schiebt das Problem auf die lange Bank

Der SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann fordert von der Staatsregierung Sofortmaßnahmen gegen zu große Klassen an Bayerns Schulen. Hintergrund ist ein Antrag der CSU-Landtagsfraktion, die in einem Antrag, der heute dem Bildungsausschuss zur Beratung vorliegt, ein "Mehrjahresprogramm" zur Verkleinerung von Klassen an Realschulen und Gymnasien mit mehr als 33 Schülern anregt. Dazu der SPD-Bildungssprecher: "Mehrjahresprogamm bedeutet im Klartext: Klassen sollen kleiner werden, aber irgendwann. Was wir aber brauchen, sind kleine Klassen und zwar sofort. Dafür müssen wir unverzüglich Finanzmittel in den Nachtragshaushalt einstellen. Was wir nicht brauchen, sind langatmige Diskussionen und Programme. Hier wird wieder die ganze  Hilflosigkeit der CSU deutlich. Sie ist offenbar nicht willens und in der Lage, für kleinere Klassen zu sorgen", erklärt Pfaffmann.

Die Belastbarkeit der Schulen habe eine Grenze erreicht. "Wenn wir den Lernerfolg  sichern wollen, dann müssen die Klassen schnell kleiner werden. Schüler, Lehrer und Eltern können nicht mit immer neuen Herausforderungen fertig werden, ohne dass auch die Lernbedingungen verbessert werden", erklärt der Münchner Abgeordnete.

(11.10.2007)