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„CSU schafft die Bildungsgerechtigkeit in Bayern ab“

mdl/SCHIEDEM.jpg Bildungspolitikerin Schieder gegen Schulwegkostenbeitrag der Eltern

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Marianne Schieder, lehnt den von der CSU diskutierten Elternbeitrag für den Schulbus als sozial ungerecht ab. Die Staatsregierung trage selbst die Verantwortung für die stark steigende Schulwegkosten. Diese entstünden durch die Einführung der R6, Schließungen und Zusammenlegungen von Teilhauptschulen und einzügigen Hauptschulen. Die Einführung des G8 werde weiteren Transportbedarf mit sich bringen, erklärt Schieder. „Es geht nicht an, dass sich die Staatsregierung aus der Verantwortung stiehlt und die kostenträchtigen Auswirkungen ihrer Bildungspolitik auf die Eltern abwälzt. Eltern werden dafür bestraft, dass sie die erforderliche Schule nicht mehr am Ort haben. Sie selbst aber haben aber keinen Einfluss darauf, ob sie die Schule am Ort haben, denn das entscheidet das Kultusministerium“, so Schieder.

„Die CSU schafft die Bildungsgerechtigkeit in Bayern ab“, bedauert Schieder  mit Hinweis auf das ebenfalls diskutierte Büchergeld. Eltern hätten auf verschiedensten Gebieten mit höheren Kosten für ihre schulpflichtigen Kinder zu kämpfen. „Wir möchten, dass es nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt, auf welche Schule ein Kind geht“, erklärt Schieder.

(17.08.2004)