
Für mehr Lehrer. Für kleinere Klassen. Für Lernmittelfreiheit statt Büchergeld. Für Chancengleichheit in der Bildung.
Überall an den Schulen fallen Unterrichtsstunden aus. Lehrer fehlen. Schuldirektoren werben händeringend pensionierte Pädagogen an oder fordern sogar Eltern auf, Unterrichtsstunden zu halten. Unerträglich groß sind in manchen Schularten die Klassen. Individuelle Förderung ist bei 35 Schulkindern im Raum längst nicht mehr möglich. Drastischer denn je belegt das angelaufene Schuljahr die Mangelsituation in Bayerns Bildungssystem. Die Lernmittelfreiheit wird ausgehöhlt: Büchergeld sollen die Eltern bezahlen
Mit ihrem Entwurf für den Staatshaushalt der nächsten beiden Jahre belegt die Bayerische Staatsregierung, dass sie nicht willens ist, die Situation an den Schulen in Bayern zu verbessern und in die Bildung der Kinder zu investieren. Ministerpräsident Stoiber hat erneut sein Versprechen gebrochen, an den Schulen Bayerns nicht zu sparen.
Wird Bildung für unsere Kinder in Bayern zum Luxusgut?
Das wäre ein Armutszeugnis für den Freistaat.
In einem Dringlichkeitsantrag am heutigen Mittwoch, 20. Oktober, fordert die SPD-Landtagsfraktion mehr Mittel für die Schulen in Bayern. Eine „Bildungsmilliarde“ soll der Freistaat in den kommenden fünf Jahren für die Zukunft unserer Kinder einsetzen, denn Bildungschancen sind Lebenschancen.
(19.10.2004)Download: Der SPD-Dringlichkeitsantrag hat folgenden Wortlaut:
Luxusgut Bildung ? - Mehr Mittel für die Schule – Bildungsmilliarde für BayernWas wir wollen. Chancengleichheit: Die bildungspolitischen Ziele der SPD-Landtagsfraktion
Keiner darf verloren gehen. SPD legt Neukonzeption des Bayerischen Schulsystems vor.
Für Lernmittelfreiheit statt Büchergeld
SPD schlägt wegen Lehrermangels in Bayern Alarm - Kultusministerium verschleiert Defizit