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Hohlmeier hatte jede Vorbildfunktion verloren

MDL2004/01Maget.jpg Fraktionschef Maget: Ministerin hat Öffentlichkeit über ein Jahr belogen - Untersuchungsausschuss geht weiter – Dank an Radermacher und Pfaffmann

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Franz Maget, hat den Rücktritt von Stoibers Schulministerin Monika Hohlmeier als „längst notwendig und überfällig" bezeichnet. Maget:  „Der Schritt von Frau Hohlmeier kommt ein Jahr zu spät, nachdem sie die gesamte Zeit die Öffentlichkeit ebenso wie ihre Parteifreunde belogen und betrogen hat.  So jemand konnte keinen Tag länger Ministerin bleiben. Die Tochter von Franz-Josef Strauß  hat als bisherige Schulministerin Stoibers jede Vorbildfunktion verloren“, erklärt der SPD-Fraktionschef.  Ihre Mittäterschaft in der Münchner CSU-Wahlfälscheraffäre scheine nunmehr klar erwiesen. 

Gegenteilige Äußerungen bei ihrer Rücktrittserklärung zeigten, dass Frau Hohlmeier unter absolutem politischem Realitätsverlust leide, so Maget. Zum Untersuchungsausschuss sagte Maget:  „Ihr Rücktritt heilt die Sünden nicht. Für den Untersuchungsausschuss im Landtag bleibt noch viel Arbeit zu tun.“ Dennoch bedankte sich Maget bereits bei seiner Stellvertreterin Karin Radermacher und seinem Fraktionskollegen Hans-Ulrich Pfaffmann, dass sie als Ausschussmitglieder mit ihrer hartnäckigen Arbeit, unterstützt durch kompetente Mitarbeiter in der Fraktion, so gute Aufklärungsarbeit geleistet haben, dass Frau Hohlmeier jetzt endlich den längst fälligen Schritt zu Rücktritt tun musste.

(15.04.2005)