
Für Ministerpräsident Stoiber: Loslassen - die Kunst, die vieles leichter macht - für Grüne Jamaica-Reiseführer - für CSU-Fraktionschef: Warten auf Godot
Mit Buchempfehlungen für die Sommerpause hat SPD-Fraktionschef Franz Maget in dem traditionellen Schlusswort als Oppositionsführer seine Landtagskollegen in die Parlamentsferien verabschiedet. Für Heiterkeit sorgte dabei besonders der Lesetip für Ministerpräsident Stoiber, für den sich Maget das Buch "Loslassen - die Kunst, die vieles leichter macht" von Irmtraud Tarr ausgesucht hatte. Schmunzeln auch in den Reihen der CSU löste ebenso der Buchtip Magets für seinen Fraktionschefkollegen Herrmann aus, dem er Samuel Becketts "Warten auf Godot" empfahl - mit der Anmerkung: "Sie wissen ja, Godot kam nie."
Innenminister Beckstein bekam wegen seines Einsatzes für die Einführung einer Pkw-Maut von Maget das Sachbuch "Akzeptanz von Straßenbenutzungsgebühren - Entwicklung und Überprüfung eines Modells" von Jens Schade ins Urlaubsgepäck gesteckt; die gesamte CSU-Fraktion, die gerade 60. Geburtstag gefeiert hat, schickte Maget mit dem Udo Jürgens-Song "60 Jahre und kein bisschen weise" in die Ferien. Für die Grünen hatte Maget den Reiseführer "Jamaika - Insider Tipps" ausgesucht. Und auch seine eigene Truppe hatte der SPD-Fraktionschef nicht vergessen: Ihr empfahl er das Werk "Die Hoffnung stirbt zuletzt - Politisches Engagement in schwieriger Zeit" von Studs Terkel.
(20.07.2006)
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