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Adelheid Rupp

SPD-Abgeordnete im Stimmkreis München-Giesing

Rechtsanwältin

Mitglied im Ausschuss des Bayerischen Landtags für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie für Hochschule, Forschung und Kultur. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Bayern.

Als Mitglied des Landtagsausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten will Adelheid Rupp die Europapolitik nicht nur Brüssel überlassen, zumal die Mitwirkungsrechte der Bundesländer vor kurzem verbessert, aber noch längst nicht ausgereizt sind. Adelheid Rupp verweist auf das so genannte Subsidiaritätsprinzip: "Was nur die Menschen vor Ort, in der Region, in einem Land betrifft, gehört in ihre politische Zuständigkeit, damit bürgernah entschieden und kontrolliert werden kann."

Auch die weiteren Ziele sind klar definiert: "Die EU muss sozialer und demokratischer werden. Wir verteidigen entschieden das sozialdemokratische europäische Gesellschaftsmodell, das wirtschaftliche Leistungskraft mit sozialem Ausgleich und individueller Freiheit verbindet sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern gewährleistet gegen den Turbo-Kapitalismus der Ultraliberalen. Neben die bestehende Wirtschafts- und Währungsunion muss eine Sozialunion mit gleichem Rang treten."

Die Münchner Rechtsanwältin Adelheid Rupp ist 2003 erstmals und 2008 erneut in den Bayerischen Landtag gewählt worden. Aufgabenfelder waren zunächst Rechts- und Hochschulpolitik. Als Hochschulexpertin der Fraktion bis 2008 führte sie den Kampf gegen Studiengebühren und für die Demokratisierung der Hochschulen. Für die SPD-Landtagsfraktion übernahm 2008 Adelheid Rupp den stellvertretenden Vorsitz des 1. Landesbank-Untersuchungsausschusses. Seit  Juni 2011 arbeitet sie wieder im Ausschuss für Hochschule Forschung und Kulktur mit. Neben ihrem eigenen Stimmkreis München-Giesing betreut sie als Ansprechpartnerin der SPD-Landtagsfraktion die Landkreise Ebersberg und Berchtesgadener Land.
Die Schwerpunkte von Adelheid Rupp als Rechtsanwältin waren Verfassungsrecht, Arbeitsrecht und Verwaltungsrecht. Vor Verfassungs- und Verwaltungsgericht hatte sie mehrere Prozesse gegen die Staatsregierung wegen mangelhafter Rechtsverordnungen gewonnen, z.B. bei Zweitstudiengebühren oder bei den bayerischen Ausführungsgesetzen zum § 218 und beim Streit um das Kruzifix in Klassenzimmern.

Adelheid Rupp war von 2007 bis 2009 stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD. Bereits seit 2006 ist sie bayerische Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) und gehört dem AsF Bundesvorstand an. Ziele ihrer Politik sind die Durchsetzung von Chancengleichheit im Erwerbsleben, die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf und die gesellschaftliche Ächtung von Gewalt gegen Frauen: "Frei von ökonomischem Druck und sozialen Ängsten müssen sich Frauen für unterschiedlichste Lebensentwürfe entscheiden können."

Bürgerbüro im Stimmkreis München-Giesing:
Daiserstraße 27, 81371 München
TEL 089 6920938 FAX: 089 452 274 85

Büro im Landtag: 
TEL 0 89 4126 2414

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