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01. Dezember 2008
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Am Dienstag bayernweiter Studierendenprotest gegen Studiengebühren mit aktiver Unterstützung der SPD-Landtagsfraktion

SPD-Hochschulsprecherin Zacharias: Studienbeiträge erhöhen die ohnehin schon bestehenden sozialen Barrieren noch weiter und halten vor allem Frauen und Abiturienten aus sozial benachteiligten Schichten vom Hochschulstudium fern

Unter dem Motto „SoS – Studieren ohne Studiengebühren" rufen die Studierenden von Hochschulen und Universitäten in ganz Bayern am Dienstag, 2. Dezember, zu Großdemonstrationen in vier Städten auf. In München wird um 12 Uhr die neue hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Isabell Zacharias, gegen die unsozialen Gebühren sprechen. In Erlangen wendet sich Angelika Weikert, in Nürnberg Helga Schmitt-Bussinger, und in Coburg Dr. Christoph Rabenstein, deutlich gegen die Privatisierung der Bildung in Form von Studiengebühren.

Isabell Zacharias erwartet breite Unterstützung auch von Seiten der Eltern, Schülerschaft, Gewerkschaften und Wirtschaftsvertretern sowie Kirchen- und Religionsgemeinschaften. "Ziel der bayerischen Hochschulpolitik muss sein, jungen Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen", erklärt die SPD-Hochschulsprecherin. "Soziale Herkunft und Einkommen der Eltern entscheiden in Deutschland wie in keinem anderen Industrieland darüber, wer ein Hochschulstudium aufnimmt. Studienbeiträge erhöhen die ohnehin schon bestehenden sozialen Barrieren noch weiter."

Zacharias weist weiter darauf hin, dass vor allem Frauen und Abiturienten aus sozial benachteiligten Schichten vom Hochschulstudium fern gehalten werden. Die SPD-Abgeordnete: „Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen."

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