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12. Dezember 2008
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Erziehermangel wird dramatisch

SPD-Fraktionsvizin Johanna Werner-Muggendorfer fordert bessere Bezahlung und Ausbildung - Staatsregierung zu Investitionen aufgefordert

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer fordert die Staatsregierung zu mehr Investitionen im Bereich frühkindliche Bildung und Betreuung auf. „Die CSU hat hier in der Vergangenheit schwer wiegende Versäumnisse zu verantworten, die sich in den nächsten Jahren dramatisch auswirken können. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, werden sich wohl Befürchtungen bestätigen, nach denen 2013 in Bayern bis zu 10 000 Erzieherinnen und Erzieher fehlen werden."

Werner-Muggendorfer fordert eine bessere Bezahlung, um den Beruf attraktiver zu machen. Die Arbeitsbedingungen für das Personal seien derzeit sehr schlecht. „Man muss sich wundern, dass noch so viel Qualität geboten wird", so die frühere Kindergartenleiterin. Zum zweiten müssen Aus- und Fortbildung der Erzieherinnen verbessert werden und langfristig auf Fachhochschulniveau angehoben werden. Die Forderung von Sozialministerin Haderthauer nach einer besseren Bezahlung gibt Werner-Muggendorfer an diese zurück: „Hier sitzt die Staatsregierung am Hebel und muss selbst etwas tun", so die niederbayerische Abgeordnete.

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