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17. April 2009
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SPD-Jugendsprecher für Senkung des Wahlalters

Linus Förster: Angst der konservativen Parteien vor den Jungwählern?

Der jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Linus Förster, unterstützt die Forderung des ersten europäischen Kindergipfels in Karlsruhe, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. „Denn viele Entscheidungen der Politik betreffen die jungen Menschen direkt. Deshalb sollten sie auch darüber mitentscheiden können", so Dr. Förster.

Gerade weil der SPD-Jugendsprecher die Kampagne der Jusos unterstützt, die eine Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre befürwortet, sieht er in der jetzt geforderten Absenkung einen Schritt in die richtige Richtung, der längst überfällig wäre. „Mit 14 beziehungsweise 16 ist ein Mensch reif genug, sich an demokratischen Entscheidungen zu beteiligen", erläutert Förster. Wenn jetzt der erste europäische Kindergipfel fordert, dass das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt werden müsse, fühlt sich der SPD-Abgeordnete in seiner bisherigen Haltung bestätigt.

Linus Förster : „Wer aktiv etwas gegen Politikverdrossenheit unternehmen möchte, muss in frühen Jahren damit beginnen. Jugendlichen muss die Möglichkeit gegeben werden, sich verstärkt in die Gesellschaft einzubringen und sich an der politischen Willensbildung zu beteiligen. Je früher man damit beginnt, umso mehr kann man sie dafür begeistern."

Dass diese Diskussion politischen Sprengstoff enthält, zeigt nicht zuletzt die kontroverse Debatte über den Vorstoß des stellvertretenden Bundesverfassungsgerichtspräsidenten Andreas Voßkuhle. Union und FDP lehnen in den Reaktionen die Absenkung des Wahlalters strikt ab. „Ob vielleicht in der Ablehnung die Angst liegt, dass junge Menschen die konservative Politik der CSU nicht für zukunftsfähig halten könnten?" fragt Linus Förster.

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