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28. Juni 2009
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CSU-Medienfilz: Kopka weiter in Verantwortung

SPD-Mediensprecher Markus Rinderspacher: CSU-Oberfrankenchef zu Guttenberg muss Ex-Medienratschef Kopka zur Aufklärung drängen statt ihn zu schützen

"Klaus Kopka ist immer noch der Medien-Strippenzieher der CSU", kommentiert der SPD-Medienexperte Markus Rinderspacher Presseberichte vom Wochenende, nach denen der frühere Medienratsvorsitzende und CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Kopka nach wie vor in medienpolitischer Verantwortung bei der CSU steht. Demnach ist Kopka Chefredakteur des Parteiblatts "Oberfranken-Kurier" und Medienbeauftragter des Bezirksverbandes von Wirtschaftsminister zu Guttenberg. Kopka war wegen umstrittener Darlehen in die Kritik geraten.

Der medienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion fordert Wirtschaftsminister zu Guttenberg in dessen Funktion als CSU-Bezirksvorsitzender auf, Kopka zu einer unverzüglichen und vollständigen Aufklärung aller Darlehensvorgänge und der damit verbundenen Umstände zu drängen. "Kopka schweigt hartnäckig zu der Frage, ob er in den letzten Jahren noch weitere Kredite erhalten hat", so Rinderspacher, "der Schaden für die Medienkontrolle im Freistaat ist enorm."

Laut Internetseite der CSU fungiert Kopka in zu Guttenbergs Bezirksvorstand als reguläres zugeladenes Vorstandsmitglied. Rinderspacher: "Es kann nicht sein, dass zu Guttenberg schützend die Hand über seinen Parteifreund hält, während die bayerische Medienaufsicht angesichts der Umstände immer weiter in Misskredit gerät."

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