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17. September 2009
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Hochschulsprecherin Isabell Zacharias sieht wegen Beamten-Arbeitszeitreduzierung Hochschulen vor unlösbaren Aufgaben

Schon heute wäre eine entschiedene Aufstockung des Lehrpersonals notwendig - Hochschulen sind für den doppelten Abiturientenjahrgang 2011 nicht vorbereitet

„Die von der Staatsregierung angekündigte Reduzierung der Arbeitszeit für Beamte wird die Hochschulen vor unlösbare Aufgaben stellen", erklärt Isabell Zacharias, hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. „Steigende Studierendenzahlen, der doppelte Abiturientenjahrgang 2011 und die Mehrbelastung der Hochschulen durch die neuen Bachelor-Master-Studiengänge machen schon heute eine entschiedene Aufstockung des Lehrpersonals notwendig. Doch die CSU/FDP-Regierung hat die Personalsituation an den Hochschulen mit dem vergangenen Hochschulhaushalt nicht verbessert", stellt Zacharias fest. „Die Hochschulen sind für den doppelten Abiturientenjahrgang nicht vorbereitet."

Die SPD-Fraktion - so die Hochschulsprecherin - fordert seit Jahren ein Nachwuchsförderungsprogramm, um sicherzustellen, dass mit dem Ansteigen der Studierendenzahlen genügend qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Neueinstellungen bzw. Wiederbesetzungen von Professorinnen- und Professorenstellen zur Verfügung stehen. Eine Aufstockung der wissenschaftlichen Mitarbeiter ist die Voraussetzung.

Zacharias: Die Lehre muss quantitativ und qualitativ ausgebaut werden. Die Hochschulen versuchen derzeit, die wachsende Zahl der Studierenden mit Lehrbeauftragten zu kompensieren. Notwendig ist hingegen, endlich auf den Bedarf zu reagieren und wissenschaftliches Personal verstärkt auszubilden. Der akademische Mittelbau an den bayerischen Universitäten erfüllt in den Bereichen Lehre und Forschung 60 bis 80 Prozent der Aufgaben und Leistungen. Die Einführung der Bachelor/Master-Studiengänge sowie der Studierendenzuwachs können nur bewältigt werden, wenn der akademische Nachwuchs stärker gefördert und die Weiterqualifizierung der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verstärkt wird.

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