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18. Dezember 2009
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Sicherheit in Fußballstadien: SPD-Sicherheitssprecher Schneider spricht von Schauveranstaltung Herrmanns in Münchner Arena

"Ganz außer Zweifel ist die Sicherheit in den großen Fußballarenen in Deutschland vorhanden. Aber dazu hätte es keiner Schauveranstaltung von Innenminister Herrmann in der Allianzarena bedurft," meint der sicherheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Harald Schneider, zum Besuch des Innenministers am (morgigen) Samstag (19. 12.) in der Münchner Fußball-Arena.

Das Problem sind nach Schneiders Auffassung und der Einschätzung vieler Einsatzleiter der Polizei nicht die Bundesligaclubs, die in ihren Stadien über hohe Sicherheitsstandards verfügen. Dort sind neben privaten Sicherheitsdiensten bei Highrisk-Spielen mehrere hundert Polizeibeamte im Einsatz. Probleme bereiten die niederklassigen Fußballclubs bis hinunter zu den Dorfvereinen. Dort lassen sich auf den Fußballplätzen die gewaltgeneigten Fangruppierungen nicht oder nur schwer voneinander trennen. Aus diesem Grund müssen Wochenende für Wochenende die Einsatzzüge der Bereitschaftspolizei Dienst leisten und für Sicherheit bei Fußballspielen sorgen.

"Die größten Probleme gibt es auf den An- und Abreisewegen der Fußballfans. Dies beweisen Schlägereien und Auseinandersetzungen auf Autobahnraststätten und in den Zügen der Bundesbahn", betont Schneider. "Hier muss angesetzt werden und nicht mit Showveranstaltungen in der Allianzarena."

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