Reinhold Perlak: SPD begrüßt Donau-Moldau-Region
Möglichkeit zur Stärkung der strukturschwachen Regionen Ostbayerns
Die SPD begrüßt die Initiative der Staatsregierung für eine "Donau-Moldau-Region". Dies entspreche seit langem von seiten der SPD erhobenen Forderungen im Sinne grenzüberschreitender, wirtschaftlicher Kooperation mit Osteuropa, erklärt der niederbayerische SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Perlak. Auch gehe es um eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere auf der Straße - Stichwort Europa-Magistralen - und auf der Schiene beim Wiederausbau abgebauter Strecken. Als weiteres wichtiges Thema nennt Perlak den interkulturellen Austausch.
Eine "Donau-Moldau-Region" könne die strukturschwachen Regionen Ostbayerns stärken, neue Märkte öffnen und Unternehmensansiedlungen ebenso wie Arbeitsplätze fördern. So könne sich eine derartige aufstrebende Region neben den Metropolregionen profilieren, betont der SPD-Politiker. Perlak vermisst noch eine Aussage seitens der Staatsregierung zu ökologischen Zielen, was beispielsweise die Landschaftspflege und den Klimaschutz betrifft. Auf keinen Fall wolle die SPD mit der neuen Europaregion aber den Donau-Ausbau forcieren.
Mitglied in den Ausschüssen des Bayerischen Landtags für Kommunale Angelegenheiten und Innere Sicherheit sowie für Bundes- und Europaangelegenheiten