Reinhold Strobl: Noch bis Ende September Gelegenheit für Einwände gegen das Atomkraftwerk Temelin in Tschechien
Sprecher der oberpfälzer SPD-MdL's: Die Oberpfälzer haben mit Erfolg auch die atomare Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) in Wackersdorf verhindert
Bis Ende September hat die Bevölkerung noch Gelegenheit, Einwände gegen das Atomkraftwerk Temelin in Tschechien zu erheben. Darauf weist der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl - Sprecher der oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordneten - hin. Strobl: „Die Menschen in Bayern wollen den Ausstieg aus der Atomenergie. Das haben sie mit über 30.000 Unterschriften - davon viele aus der Oberpfalz - im Rahmen einer Massenpetition der SPD erst kürzlich deutlich gemacht."
"Die Oberpfälzer haben mit Erfolg die atomare Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) in Wackersdorf verhindert. Sie wollen auch keinen Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin", so Strobl. Die Menschen wollten vielmehr den Ausstieg aus der Atomenergie und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Viele Gemeinden in der Oberpfalz würden sich darum bemühen, energieautark zu werden. Im Übrigen sei auch Uran nicht unendlich vorhanden, sondern nur noch für einen bestimmten Zeitraum. Deshalb müsse man sich frühzeitig umstellen. Weiterhin sei nirgends die Endlagerung endgültig geregelt – weder in Deutschland noch in Tschechien sei die Endlagerung geklärt. Das sei mehr als unverantwortlich gegenüber kommenden Generationen.
Vordrucke für Einwendungen gibt es auch unter www.reinhold-strobl.de
Mitglied im Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion für Staatshaushalt und Finanzfragen. Sprecher der oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordneten