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23. September 2010
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Frauenquote: CSU-Frauen haben zu wenig Biss

SPD-Frauensprecherin Dr. Simone Strohmayr: Brauchen mehr Frauen in den Parlamenten – Geben gerne roten Quoten-Tipp

Die SPD-Frauenpolitikerinnen sehen bei ihren CSU-Kolleginnen im Bayerischen Landtag zu wenig Biss bei der Durchsetzung der Frauenquote in ihrer Partei. SPD-Frauensprecherin Dr. Simone Strohmayr sagte am Rande der SPD-Klausurtagung in Bad Gögging: „Da tut sich seit Jahren nichts. Die Frauen schaffen es nicht, sich durchzusetzen. Man möchte den CSU-Frauen ja schon fast Hilfe anbieten. Wir haben mit der Quote seit Jahren gute Erfahrungen und berichten unseren Kolleginnen gerne davon."

In der CSU-Landtagsfraktion sind von 92 Abgeordneten nur 18 Frauen, die SPD hat 39 Abgeordnete, davon sind 18 weiblich. Davon, dass die Quote den Frauen hilft, ist Strohmayr überzeugt. Sie verweist auf die EU, die jetzt eine 30-Prozent-Quote in Aufsichtsräten voranbringen will. Strohmayr: „Die wirkliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Karriere ist nur durchzusetzen, wenn Frauen auch in den Parlamenten Verantwortung tragen", so Strohmayr.

Die Frauen der SPD-Landtagsfraktion
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