Landesbank: Fahrenschon ist gefordert, eine zukunftsfähige Lösung zu finden
Stellvertretende Vorsitzende der Landesbank-Kontrollkommission Aures erstaunt über schnelles Ende der Fusionsverhandlungen zwischen BayernLB und WestLB
Die stellvertretende Vorsitzende der Landesbank-Kontrollkommission Inge Aures findet den Abbruch der Fusionsgespräche zwischen BayernLB und WestLB nach so kurzer Zeit erstaunlich. Aures: „Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Offenbar gibt es keine gemeinsame wirtschaftliche Zukunft für beide Landesbanken. Wenn sich zwei Kranke zusammen ins Bett legen, werden sie nicht gesund", so die SPD-Abgeordnete. Die SPD stand Fusionsverhandlungen aufgeschlossen gegenüber.
Kritik übt Aures allerdings am Verwaltungsratsvorsitzenden Georg Fahrenschon: „Fahrenschon hangelt sich mit der BayernLB von einem Problem zum anderen, ohne ein Geschäftsmodell zu haben oder eine zukunftsfähige Lösung zu finden. Der Verwaltungsrat wäre gut beraten, wenn er endlich einmal Nägel mit Köpfen machen und aufzeigen würde, wohin die wirtschaftliche Zukunft der Bayerischen Landesbank führen soll. Die Staatsregierung tritt seit fast zwei Jahren auf der Stelle und kommt keinen Schritt vorwärts. Die bayerischen Bürgerinnen und Bürger haben dafür sicher kein Verständnis."
Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Mitglied im Ausschuss des Bayerischen Landtags für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit. Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion in der Landesbankkommission. Rundfunkrätin