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14. Januar 2011
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Anreize für Freiwillige Feuerwehren schaffen

Stefan Schuster: Freistaat könnte wie andere Bundesländer geldwerte Leistungen anbieten, die das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr-Leute belohnen

Den Freiwilligen Feuerwehren in Bayern unter die Arme zu greifen und ihrer Arbeit durch staatliche Unterstützung die verdiente Anerkennung zu zollen, ist für den Nürnberger Landtagsabgeordneten und ehemaligen Berufsfeuerwehrmann Stefan Schuster (SPD) trotz des Sparkurses der Staatsregierung unabdingbar. „Die ehrenamtliche Tätigkeit bei den Feuerwehren darf nicht nur in Sonntagsreden gelobt, sondern muss auch praktisch anerkannt und attraktiv gemacht werden, um gerade junge Menschen dafür gewinnen zu können, sich aktiv mit einzubringen“, so Schuster.

Die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern leisten einen wichtigen Dienst, ohne den die Sicherheit der Bürger gar nicht denkbar wäre. „Für dieses Engagement müsste der Freistaat tief in die Tasche greifen, wenn er die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren bezahlen müsste“, so Schuster. Da sei es durchaus sinnvoll, den Aktiven staatlicherseits geldwerte Leistungen zu bieten, die ihr Engagement belohnen.

Andere Bundesländer böten beispielsweise an, dass langjährige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Rentenalter monatlich 50 bis 80 Euro mehr Rente bekommen. Eine faire Regelung, wie Schuster meint, denn damit würde auch die freiwillige Risikobereitschaft der Feuerwehrleute anerkannt. „Das wäre auch für die rund 320.000 ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Bayern sinnvoll und würde einen deutlichen Rekrutierungsanreiz für den Nachwuchs schaffen“, so Schuster.

Die Bayerische Staatsregierung hingegen lehnt seit langem ein solches Ansinnen aus finanziellen Gründen ab und verlagert die Verantwortung für derartige Initiativen an die Kommunen. „Das ist lediglich eine bequeme Entschuldigung, um wieder einmal Kosten auf die ohnehin gebeutelten Kommunen abwälzen zu können. „Besonders ärgerlich ist das, wenn man bedenkt, dass auf der anderen Seite Milliarden von der Staatsregierung in den Sand gesetzt werden, wie uns die Landesbank-Desaster lehrt. Für die Ehrenamtlichen aber ist kein Geld da“, so der Abgeordnete.

Für Rückfragen steht MdL Stefan Schuster 0179 - 794 76 33 unter zur Verfügung.

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