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13. September 2011
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Wir werden Familien stärken und unterstützen

Hans-Ulrich Pfaffmann: SPD-Politik steht für den vorsorgenden Sozialstaat. Familienzentren sollen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen Unterstützung in allen Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung helfen - überall dort wo Kinder sind.

„Sozialpolitik ist und bleibt eines der wichtigsten Kernthemen der SPD,“ erklärte der neue Fachsprecher der Fraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann, in der Würzburger Fraktionsklausur zur Vorstellung der politischen Zielsetzungen für die Arbeit in Bayern: „Wir stehen für den solidarischen Sozialstaat als gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe, die alle beteiligt, allen nützt und langfristig Kosten spart.“ Pfaffmann warf der Staatsregierung vor, gegen die Grundlagen der christlichen Soziallehre sowie „inhaltlich und moralisch“ gegen die bayerische Verfassung zu verstoßen. „Die CSU hat kein sozialpolitisches Konzept.“ Sozialausgaben nehmen in Kommunal-, Landes-, und Bundeshaushalten regelmäßig den größten Anteil ein. „Diese Kostenhöhe ist durch eine reparierende, am Schadensfall ansetzende Sozialpolitik bedingt. Besser und kostengünstiger“, so Pfaffmann, „wäre eine vorsorgende Sozialpolitik“. Nach Vorstellung der SPD-Fraktion bedeutet dies, „künftig verstärkt in präventiv ausgerichtete Einrichtungen und Maßnahmen zu investieren. In Bayern brauchen vor allem auch die Familien eine stärkere Unterstützung. “

Als Neuerung schlug Pfaffmann den Aufbau von Familienzentren vor, „Netzwerke rund um die Familie, Orte für Kinder und Familien, in die auch Kommunen, Verbände, Fachberatungsstellen und Bildungsträger eingebunden sind“. Als Ansprechpartner für sämtliche Elternfragen sollen sie insbesondere bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, Unterstützung in allen Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung bieten. Sie sollen in Schulen, Kindergärten und überall dort eingerichtet werden, "wo die Kinder sind".

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