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11. Oktober 2011
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SPD verwirft Herrmanns ungenügenden Staatsstraßen-Ausbauplan

Verkehrsexperte Beyer: Staatsstraßen sind die Lebensadern der Regionen

Der verkehrspoltisiche Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion, Thomas Beyer, kritisiert den 7. Ausbauplan für die Staatsstraßen scharf. Er sieht in den vom CSU/FDP-Kabinett geplanten Investitionen allenfalls einen Tropfen auf den heißen Stein. "Die Staatsstraßen sind die Lebensadern der Regionen", so der Verkehrsexperte. "Wenn die Regierung an diesen Investitionen spart, lässt sie die Menschen im ländlichen Raum im Stich."

Die veranschlagten Ausgaben würden Infrastrukturproblemen auf dem Land nicht gerecht, erklärt Beyer. Alleine die dringensten Projekte bräuchten nach diesen Plänen zehn Jahre, bis sie vollständig abgeschlossen seien.

"Während die Regierung auch bei diesem Infrastrukturthema offenkundig schläft, setzt sich die SPD-Landtagsfraktion wirklich ein für die Menschen in ganz Bayern. Im Frühsommer hatten wir Innenminister Herrmann einen Zusatz-Bedarfsplan vorgelegt, der die Projekte nennt, die dem Sparkurs der Staatsregierung jetzt zum Opfer fallen", so Beyer. "In unserer Aktion "Holterdiepolter" geben wir den Autofahrern in Bayern die Gelegenheit, auf den unglaublich schlechten Zustand vieler Staatsstraßen hinzuweisen. Die Schlaglochparade zeigt, dass die Staatsregierung über Jahrzehnte das Straßennetz im Freistaat kaputtgespart hat."

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