DGB-Auszubildendenumfrage: SPD fordert mehr Verantwortung der Unternehmen
Arbeitsmarktsprecherin Weikert: Schönfärberei der Staatsregierung wieder einmal deutlich wiederlegt
Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Angelika Weikert fordert anlässlich der jüngsten Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mehr Verantwortung von Staatsregierung und Unternehmen gegenüber der Zukunft von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. "Die Umfrage beweist ganz klar: Die ständige Schönfärberei der Staatsregierung, wie wunderbar der Arbeitsmarkt aussieht, wird mal wieder widerlegt", so Weikert. "Wenn nur 17 Prozent der fertig ausgebildeten Menschen die Zusage für eine unbefristete Anstellung erhalten, ist das ein alarmierendes Signal!"
Gerade junge Menschen ständen derzeit vor dem großen Problem, eine zukunftssichere Anstellung zu finden, so die Arbeitsmarktexpertin: "Unternehmen müssen an dieser Stelle ihrer großen Verantwortung nachkommen." Eine frühzeitige feste Integration des Arbeitnehmers in den Betrieb sei dringend notwendig. Weikert: "Anstatt Pläne zu schmieden, woher Fachkräfte kommen sollen, genügt vielleicht ein Blick auf den hauseigenen Auszubildenden!"
Mitglied in den Ausschüssen des Bayerischen Landtags für Soziales, Familie und Arbeit sowie für Eingaben und Beschwerden