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12. Juli 2012
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SPD kämpft für unterfränkische Grundschulen

Bildungspolitikerin Karin Pranghofer: Staatsregierung muss zusätzliche Lehrerstunden für Hausen und Greußenheim gewähren - Petenten im Landtag

Über 30 Bürgerinnen und Bürger aus dem unterfränkischen Hausen (Landkreis Miltenberg) und Greußenheim (Landkreis Würzburg) sind samt Bürgermeistern aus Unterfranken mit dem Bus nach München in den Bayerischen Landtag gefahren, um mittels Petition für die ersten Klassen ihrer Grundschulen im neuen Schuljahr zu kämpfen. Vergeblich, wie SPD-Bildungspolitikerin Karin Pranghofer feststellt.

Die unterfränkische Abgeordnete fordert die Staatsregierung auf, den Schulen zusätzliche Lehrerstunden aus dem sogenannten Demographiezuschlag zu gewähren, damit diese erste Klassen bilden können und bewertet die ablehnende Haltung der CSU im Bildungsausschuss als „Lehrstück der Politik“: „Die CSU blamiert sich, weil sie die Schuld auf die Kommunen abschiebt. Die können keine Klassen zusätzlich bilden, wenn vom Land keine zusätzlichen Lehrerstunden zur Verfügung gestellt werden“, so Pranghofer. Die Folge: Die Erstklässler müssen in weiter entfernte Grundschulen fahren. Bürokratische Gründe lässt die Abgeordnete nicht gelten: „Der Grundsatz „kurze Beine - kurze Wege“ muss für alle Grundschüler gelten. Wir sollten Brücken bauen, anstatt die Eltern und Kommunen abzuweisen“, so die Bildungspolitikerin.

Es zeichnet sich ab, dass die Petenten wohl nicht aufgeben. Die enttäuschten Bürger kündigten an, unverzüglich eine neue Petition an den Landtag zu richten.

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