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14. August 2012
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Ärztemangel auf dem Land: Auch etwas für den Nachwuchs tun

SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar begrüßt Förderprogramm

Die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar begrüßt, dass die Staatsregierung nun die Versorgung mit Hausärzten auf dem Land fördert. Gesundheitsminister Marcel Huber hatte heute in einer Pressekonferenz ein entsprechendes Förderprogramm angekündigt. „Allerdings ist es schon fünf nach Zwölf – da muss ich dem Chef der Landesärztekammer durchaus Recht geben“, stellt Dittmar fest. Die SPD-Landtagsfraktion hatte bereits 2008 einen Masterplan für die allgemeinmedizinische Versorgung mitdetaillierten Maßnahmen vorgelegt. „Wir sind aber froh, dass nun auch die Staatsregierung so weit ist“, so die SPD-Gesundheitspolitikerin.

Allerdings müsse nun die Reform der Bedarfsplanung zügig umgesetzt werden, um unterversorgte oder von Unterversorgung bedrohte Regionen frühzeitig zu identifizieren. Zudem fordert die Abgeordnete Änderungen bei der Zulassung zum Medizinstudium und bei den Inhalten des Studiums. Die Studieninhalte müssten künftig wesentlich versorgungsorientierter ausgerichtet werden. Die Zugangsvoraussetzungen sollten dahingehend verändert werden, dass nicht nur eine gute Abiturnote zählt, sondern auch die sozialen und beruflichen Kompetenzen der Bewerber berücksichtigt werden.

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