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28. Januar 2009
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Landtags-Vizepräsident Prof. Peter Paul Gantzer fordert mehr Geld vom Staat für die Landesseniorenvertretung Bayern

Mit 16.500 Euro vom Staat derzeitige Ausstattung geradezu ärmlich

Für nicht hinnehmbar hält Landtags-Vizepräsident Prof. Peter Paul Gantzer, dass die Landesseniorenvertretung Bayern (LSVB) zur Zeit gerade einmal 16.500 Euro jährlich als staatlichen Zuschuss für ihre Arbeit erhält. Dies erfuhr der SPD-Politiker vor wenigen Tagen bei einem Besuch der LSVB in Aichach, wo sie eine kleine Geschäftsstelle mit 52 qm unterhält. Die Miete beträgt 250 Euro pro Monat; außerdem wird eine Halbtagskraft beschäftigt.

Der Landtags-Vizepräsident hat sich deswegen schriftlich an Sozialministerin Haderthauer gewandt. „In Anbetracht der Aufgaben der LSVB ist diese Ausstattung geradezu ärmlich", stellt Gantzer in seinem Schreiben fest. Dies gelte besonders mit Blick auf die anderen 15 Bundesländer. Baden-Württemberg etwa stellt 160.000 Euro im Jahr für die Arbeit seiner Landesseniorenvertretung zur Verfügung. Auch alle anderen Länder zahlen mehr als Bayern.

Gantzer erinnert die Ministerin daran, dass gerade erst ihr Staatssekretär Sackmann erklärt hat, dass es einen Paradigmenwechsel von der traditionellen Altenhilfepolitik hin zu seniorenpolitischen Gesamtkonzepten brauche, da man nur so den unterschiedlichen Lebenslagen älterer Menschen gerecht werden könne. Diesen Worten müssen in der Politik Taten folgen, fordert der SPD-Politiker und bittet deshalb, bei der gerade begonnenen Beratung des neuen Doppelhaushalts dringend, die Mittel für die LSVB angemessen aufzustocken. „In Anbetracht der wichtigen Aufgaben der LSVB und der Größe Bayerns halte ich einen Betrag von 160.000 Euro wie in Baden-Württemberg für angemessen", betont Gantzer.

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